Studienfahrt Berlin

Unsere Schülerinnen und Schüler der K2 berichten über die Studienfahrt nach Berlin vom 25.-28. Oktober 2021

Montag, 25.10.2021

Ausflug in den Berliner Zoo (Programm Naturwissenschaften)

Der aller erste Naturwissenschaft-Programmpunkt der Studienfahrt in Berlin war am Montagmorgen der Besuch im Zoologischen Garten. Bemerkenswert ist, dass es der älteste noch bestehende Zoo Deutschlands ist.

Als unsere Gruppe am Morgen gegen neun Uhr im Ortsteil „Tiergarten“ ankam, mussten wir leider erstmals im Zoo feststellen, dass sie meisten Tiere noch schliefen. Als nach und nach Bewegung in die verschiedenen Gehege kam, beeindruckte uns die große Vielfalt an Tieren von allen Kontinenten. Jeder Lebensraum von wildem Dschungel bis hin zu kargen Felslandschaften war realitätsgetreu nachgebildet und schön anzusehen. Für den Besucher fühlte es sich an, als ob man selbst für kurze Zeit den fremden Kontinent betritt, indem zum Beispiel die Umgebung der Panda-Gehege einen chinesischen Stil gehalten ist.

Das erste Tier-Highlight boten uns die eben genannten Pandas, als einer von ihnen mehrmals rückwärts zulaufen begann.

Zudem beeindruckte uns das Vogelhaus mit der extra ausgeschilderten Explore-Tour. Hier konnte man über einen schmalen Weg, der sich durch einen kleinen Dschungel schlängelt, die Pflanzen, das Klima und die kleinen Vögel direkt live miterleben.

Zusammen gefasst hat sich der Ausflug in den Zoo und die Vorfreude darauf sehr gelohnt. Etwas schade fand unsere Gruppe, dass das Wildkatzen-Haus wegen laufenden Bauarbeiten gesperrt blieb.


Unser erster Tag in Berlin (Programm Geschichte)

Wir möchten Ihnen einen Einblick in den ersten Tag unserer Studienfahrt nach Berlin geben. Wir sind Schülerinnen des Geschichte Leistungskurses und berichten deshalb über das Programm der Geschichtler am Montag, den 25.10.21.

Am Morgen besuchten wir das DDR-Museum. Dort konnten wir vieles über den Alltag in der DDR und die Lebensweise erfahren. Am besten gefiel uns die nachgebaute Plattenbauwohnung, wie sie damals die meisten DDR-Bürger bewohnten. Sie war interaktiv gestaltet und so konnten wir in allen Schränken und Schubladen authentische Einrichtung sowie interessante Informationen finden. Die Wohnung war auch ausgestattet mit einem zeitgetreuen Fernseher, über den wir DDR Sendungen anschauen konnten. Ein Abstecher in den Kindergarten war auch Teil des Programms. Auch der Trabbi, ein Original, der mit einem Fahrsimulator versehen wurde, war eines der Highlights. Jeder aus unserem Kurs war begeistert und hat eine Runde durch die virtuellen Plattenbauten gedreht.

Am späten Vormittag besuchten wir das Jüdische Museum Berlin. Nachdem wir alle durch die strenge Sicherheitskontrolle gegangen waren, erfuhren wir hier vieles über jüdisches Leben, besonders auch während der Zeit des Dritten Reiches. Besonders eindrucksvoll waren hier die vielen meterlangen Papiervorhänge, die von der Decke hingen und auf denen, in chronologischer Reihenfolge, die Verbote und Diskriminierungen der NS-Regierung zu lesen waren, welche sich gegen die Juden richteten.

Am Nachmittag bekamen wir durch eine Stadtrundfahrt im Minibus einen guten Überblick über das facettenreiche Berlin. Hier fiel uns besonders der Unterschied zwischen früherem Ost- und West-Berlin auf, speziell im Hinblick auf die Bauweise.

Alles in Einem, war es ein sehr gelungener Tag, an dem wir viel Interessantes und auch einen guten Überblick für uns mitnehmen konnten. Unser Highlight war das DDR-Museum. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert. Auch möchten wir uns bei den beteiligten Lehrkräften, insbesondere unserer Geschichtslehrerin Frau Pozza, für die tolle Organisation und Studienfahrt im Allgemeinen bedanken.

Spionage Museum

Am ersten Mittag der Studienfahrt ging es für die Naturwissenschaftler in das deutsche Spionagemuseum, ca. um 15 Uhr begann unsere Führung durch das Museum. Zuerst wurde uns die Frage gestellt seit wann es eigentlich Spionage gibt. Die ersten Beweise dafür war auf einer Vase aus dem Jahr 1500 v.Chr. nämlich eine Rezeptur die verschlüsselt so übergeben wurde. Wir kamen aber zu dem Schluss dass es Spionage wahrscheinlich seit dem Beginn der Gesellschaft gibt, aber es aus dieser Zeit keine Beweise gibt.

Dann haben wir einen großen Zeitlichen Sprung gemacht in den 2. Weltkrieg wo die Deutschen Informationen mithilfe der Enigma Verschlüsselt haben. Dort wurde eine Schreibmaschine so Modifiziert dass ein und Ausgabe immer unterschiedlich waren je nach Einstellung diese wurde dann Täglich geändert. Man kam damit auf über 8 Billiarden verschiedene Verschlüsselungsmöglichkeiten, der Film „The Immitation Game“ handelt von der Maschine die es geschafft hat die Enigma zu knacken.

Danach wurde Spionageequipment aus den 70er Jahren vorgestellt darunter verschiedene Versteckte Kameras, Wanzen und auch Pistolen in Krawatten, BHs, Zigarettenschachteln und Lippenstiften.

Spione wurden in Späteren Jahren auch ausgetauscht wenn z.B. ein Amerikanischer Spion gefangen genommen wurde und Amerika ihn zurück haben wollte konnten sie ihr gegen einen oder mehrere Sowjetische Spione austauschen dafür wurde die Glienicker Brücke im Südwesten Berlins in den 90er Jahren als neutraler Standort gewählt.

Heutzutage wird Spionage meist über ein raffiniertes Gerät mit Kamera, Mikrofon und GPS das wir immer bei uns tragen betrieben unser Handy über verschiedene Apps denen wir die Einwilligung geben unsere Kamera, Mikrofon, GPS und Anrufe benützen zu dürfen. Aber auch über Bluetooth Geräte und vor allem smart home Geräte werden verschiedenste Daten von uns gesammelt die Rechtslage ist dabei oft nicht klar.

Dienstag, 26.10.2021

Stadtspaziergang Berlin (Programmpunkt Naturwissenschaften)

Nach dem Frühstück haben wir zusammen mit Frau Österle das Hostel gegen 09:15Uhr verlassen. Schon wenig später saßen wir im Bus auf dem Weg zum Berliner Hautbahnhof, gegen welchen der Ulmer Bahnhof aufgrund der unvorstellbaren Größe und Komplexität eher wie eine Bergstation aussieht. Nachdem wir uns in der riesigen Halle zurecht gefunden haben stand das Bundestagsgebäude als nächstes auf dem Plan. Wir liefen vorbei an Klimaschutzdemonstranten und einem Polizeiaufgebot rund um den Bundestag. Kurz darauf hatten wir auch das Bundeskanzleramt, das Brandenburger Tor, sowie die Amerikanische Botschaft hinter uns gelassen. Wenig später spazierte unsere Gruppe ehrfurchtsvoll durch die Holocaust-Gedenkstädte. Das Denkmal beeindruckt aufgrund der Wirkung, die von der grundsätzlich schlicht gehaltenen Struktur ausgeht. In diesem Punkt waren wir uns alle einig: Diese Denkstädte ist so viel mehr, als ein paar Betonklötze.

Einige Zeit später fanden wir uns vor dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, sowie vor dem Bundesministerium der Finanzen wieder.

Vorbei am Potsdamer Platz und dem Checkpoint Charlie, fand unser Stadtspaziergang schließlich sein Ende am Rausch Schokoladenhaus. Von der Möglichkeit, seine ganz eigene individuelle Schokolade zu erstellen, über die handelsübliche Schokoladentafel, bis hin zu einem Brandenburger Tor aus Schokolade war hier alles zu finden. Gestärkt durch Schokoladenwaffeln am Stiel und nach einer kleinen Pause im Außenbereich des Schokoladengeschäfts entließ Frau Österle uns Schülerinnen und Schüler in die Mittagspause.

Der Stadtspaziergang ermöglichte uns eine bessere Orientierung in Berlin und einen umfangreichen Eindruck über unsere Hauptstadt.


Stadtspaziergang, Berlin Story Bunker, Topographie des Terrors (Programmpunkt Geschichte)

1. Stadttour
Der Dienstagmorgen startete zunächst anders als gedacht. Eigentlich wollte wir, als wir aufbrachen, zum Teufelsberg reisen, um uns dort eine ehemalige Abhörstation anzuschauen. Die Anreise gestaltete sich allerdings schwierig, da mehrere S-Bahnen ausfielen. Deshalb beschlossen wir stattdessen einen Stadtspaziergang zu machen. Wir begannen bei den Hackeschen Höfen. Dies ist das kreative Zentrum Berlins, in dem es viele besondere Läden gibt und generell die Höfe und Gebäude sehr eindrucksvoll gestaltet sind. Das nächste Ziel war dann der Berliner Dom. Über den lernten wir ein paar historische Details kennen. Danach gingen weiter zum alten Museum, welches sich direkt neben dem Dom befindet. Wir liefen weiter entlang der Straße: Unter den Linden, die für ihren sehr geraden Verlauf bekannt ist. Wir liefen an der Staatsoper, verschiedenen Museen und dem Denkmal zur Bücherverbrennung vorbei. Wir gingen weiter zum deutschen und französischen Dom, auch hier lernten wir etwas über die historische Geschichte der Gebäude, bevor wir gemeinsam mit der Naturwissenschafts-Gruppe zum Schokoladenladen Rausch gingen. Dies war unser letzter Programmpunkt des Stadtspaziergangs und wir gingen in die Mittagspause. Besonders beeindrucken fanden wir die detailreiche Gestaltung des Berliner Doms und die historische Geschichte des deutschen und französischen Doms.

2. Berlin Story Bunker
Nach der Mittagspause trafen wir uns am Berlin Story Bunker. Dies war während des 2. Weltkriegs ein Schutzbunker. Heute kann man dort nicht nur betrachten wie so ein Bunker aufgebaut war, sondern dort ist auch eine Ausstellung über mehrere Stockwerke in der das Leben Hitlers, seine Politik, und die NSDAP behandelt wird. Diese Ausstellung war sehr detailliert. Wir liefen mit Audioguides durch über 50 Räume, was sehr interessant für den Geschichte Leistungskurs, da der Nationalsozialismus Schwerpunktthema für das Abitur ist. Beeindruckt hat uns vor allem die Beschreibung der Kindheit Hitlers, da dies nicht im Unterricht behandelt wird. Des Weiteren waren auch noch die Berichte des Auslands sehr interessant, in denen beschrieben wird, wie das Ausland über die Nazi-Zeit dachte und wie sie sich auf die Nachkriegszeit vorbereiteten.

3. Topographie des Terrors
Nach dem Berlin Story Museum ging es direkt weiter in das Museum Topographie des Terrors, in welchem ebenfalls die NS-Zeit thematisiert wird. Ein Führer leitete uns durch das Museum und erzählte uns von den Taten der Nationalsozialisten. Durch verschiedene Stationen mit Bildern und Texten wurde dies verdeutlicht.


Obwohl die Corona-Pandemie auch noch dieses Jahr für viele Einschränkungen sorgt, hatte die K2 des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Möglichkeit vom 24. Oktober bis zum 29. Oktober 2021 entweder nach Berlin oder nach Hamburg auf Studienfahrt zu gehen. In folgendem Bericht wird ein Tag, der 26. Oktober, der Studienfahrt nach Berlin aus unserer Sicht beschrieben.

Unser Tag begann am Spreeufer in Berlin-Friedrichshain, wo die unter Denkmalschutz stehende East Side Gallery zu finden ist. 118 Künstler haben den längsten noch erhaltenen Teil der Berliner Mauer mit Gemälden verziert. Besonders fasziniert haben uns diese Kunstwerke, da sie politische Veränderungen, wie den Mauerfall oder den zweiten Weltkrieg, thematisieren. Am besten hat uns unter anderem ‚Der Bruderkuss‘ oder ‚der durch die Mauer brechende Trabi‘ gefallen.

Zu Fuß haben wir folgende Sehenswürdigkeiten besucht:
Den Alexanderplatz mit der Weltzeituhr und dem Fernsehturm, das rote Rathaus, den Neptunbrunnen, die St. Marienkirche, den Berliner Dom, die Museumsinsel und den Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor.

Das Highlight unseres Tages war aber der Besuch auf der Feuerwache Suarez mit der Wachnummer 3300 in dem Bezirk Charlottenburg. Durch Zufall hatten wir die Möglichkeit, die Feuerwehr zu besuchen und einen Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehr zu bekommen. Diese Feuerwache ist eine von insgesamt 35 Berufsfeuerwehren in Berlin. Ein Feuerwehrmann erklärte uns, dass diese Wache etwas Besonderes ist, weil sie die erste Lehrfeuerwache in Berlin ist. Da wir uns für das Thema sehr interessierten, haben wir viele Fragen gestellt. Überrascht hat uns, dass die meisten Einsätze, Unterstützung in medizinischen Notfällen und technische Hilfseinsätze, wie Türöffnungen oder Ähnliches, sind. Es sind verhältnismäßig wenig Brände und eher selten kommen Tierrettungen vor. Die Anzahl der Einsätze dieser Wache variiert zwischen 1-12 täglich, bei denen aber jeder Einsatz mindestens eine Stunde in Anspruch nimmt. Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit und dafür, dass wir eine Vorstellung von dem Beruf eines Feuerwehrmannes in einer Großstadt bekommen durften.

Den Tag haben wir mit der Besichtigung des Bezirks Kreuzberg und des RAW-Geländes ausklingen lassen. Das RAW-Gelände bietet heute Platz für Clubs und Bars.

Für uns war es also ein sehr gelungener Tag, da wir zahlreiche Orte in Berlin besucht haben und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten. Danke!


Besuch des Computerspielmuseums

Nach der Mittagspause trafen wir uns gemeinsam und durch die Berliner Feinkost gestärkt vor dem Computerspielemuseum. Uns wurde bereits davor mitgeteilt, dass wir unsere Kopfhörer mitnehmen sollen, da wir diese für die Vorstellung benötigen. Während dem Besuch im Compterspielemuseum konnten wir eigenständig das Museum mit samt den Computerspielen erkunden. Besonders interessant waren die einzelnen Exponate, die man heutzutage nur sehr selten zu sehen bekommt. Zum Beispiel der legendäre Pong-Automat, der Nimrod und die PainStation. Das Computerspielemuseum ist sehr vielfältig, sowohl in den Konsolen als auch in den einzelnen Videospielen. Es gab zwar überwiegend ältere, klassische Spiele, aber auch aktuelle 3D- Spiele, man an manchen Stationen spielen konnte. Die meisten Spiele waren im Zwei Spieler Modus, sodass man entweder zusammen oder gegeneinander spielen konnte. Mit viel Freude und Interesse spielten wir uns durch die Videospiele und probierten unser Können an den verschiedenen Konsolen.
Der Besuch im Computerspielemuseum hat unserer Gruppe sehr viel Freude bereitet und nochmal die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vor Augen geführt.

Leon Agaj

Mittwoch, 27.10.2021

Futurium

Direkt an der Spree, neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung steht das Futurium. Die moderne Architektur des Gebäudes passt gut zu dem innovativen Charakter der Ausstellung.

Aufgebaut ist die Ausstellung aus verschiedenen Stationen, bei denen unter anderem verschiedene Innovationen vorgestellt werden, die unser Leben entweder schon heute bereichern oder in Zukunft bereichern könnten oder zumindest einen umweltverträglicheren Konsum ermöglichen sollen.

Im Laufe der Führung kamen wir in ein Abteil, das der Selbstreflektion dienen sollte. An einer Wand waren verschiedene umweltschädliche Aktivitäten oder Produkte dargestellt. Wir sollten das benennen, worauf wir am wenigsten verzichten könnten. Von einer großen Mehrheit unserer Gruppe wurde das Autofahren erwähnt. Als Begründung wurden mangelnde Alternativen genannt. Einige konnten sich vorstellen für den Klimaschutz in Zukunft Insekten oder Fleisch aus dem Labor, anstatt von herkömmlichem Fleisch, zu essen.

Am Ende der Führung führten wir eine kurze Diskussion darüber, ob Roboter in Zukunft einige Jobs übernehmen könnten zum Beispiel in der Pflege. Resultat der Diskussion war, dass wir zwar offen für den Einsatz von höher entwickelten Robotern sind, aber diese, unserer Meinung nach, wohl nie Menschlichkeit ersetzen werden können.

Nach der Führung hatten wir noch Zeit die Aussicht auf die Spree und das Regierungsviertel von dem Dach des Gebäudes aus zu genießen.


Stasi-Gefängnis und Besuch des Fernsehturms

Am dritten Tag ging es für unseren Kurs zum ehemaligen StaSi- Gefängnis Hohenschönhausen. Frau Pozza hatte zur Mittagszeit eine Führung für uns reserviert. Die Führung übernahm ein ehemaliger Inhaftierter des Gefängnisses, der uns mit einer Menge Fachwissen und vielen persönlichen Erlebnissen fesselte. Ende 1946 wurde das Gelände zu einem Gefängnis der sojwetischen Besatzungsmacht. Bis 1990 wurden dort hauptsächlich mutmaßliche politische Widersacher inhaftiert und gefoltert. Es ist natürlich sehr schwierig sich in die Menschen, die hier inhaftiert waren, hineinzuversetzen, jedoch beeindruckte uns die Einrichtung sehr, vor allem die ehemaligen Zellen der Gefangenen vermittelten ein bedrückendes Bild des Alltags der Inhaftierten. Der Trip ins StaSi- Gefängnis war sicherlich eine sehr eindrückliche Erfahrung, da man nicht nur in einem Museum war und sich Info-Tafeln durchlesen musste, sondern von Augenzeugen hörte was genau in der Einrichtung, in der man sich befand, passierte.

Nach der Führung stand für uns der nächste Programmpunkt an. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hostel ging es für uns auf den Fernsehturm. Am Alexanderplatz angekommen hatten wir noch etwas Zeit um uns etwas zum Essen zu besorgen: Wobei wir Jungs uns natürlich für einen Kebab entschieden. Im Fernsehturm ging es dann mit dem Aufzug nach oben, welcher mit einer Geschwindigkeit von 6 Metern pro Sekunde nach oben zur Aussichtsplattform fährt. Dementsprechend brauchten wir für die 203 Meter bis nach oben nur ca. 40 Sekunden. An der Aussichtsplattform angekommen hatten wir 45 Minuten Zeit um den etwas bewölkten Ausblick auf Berlin zu genießen. Es war sehr interessant Berlin aus dieser Perspektive zu sehen, da man aus dieser Höhe einen guten Blick auf verschiedene Sehenswürdigkeiten wie das rote Rathaus oder Teile der Museumsinsel hat und die Stadt auf eine Art betrachten kann, wie es einem vom Boden aus nicht möglich wäre.

Donnerstag, 28.10.2021

Besuch im Technikmuseum

Während der Führung zum Thema Leben im Zeitalter des Internets und Zukunft des Internets im Technikmuseum erarbeiteten wir zunächst in Kleingruppen einzelne Fälle rund um das Thema der Führung, welche im Anschluss der gesamten Gruppe vorgestellt werden sollten. Hierbei kamen kontroverse Fragen zu Themen wie dem Cookie-System, Digitaler Sicherheit und Datensicherheit im Internet auf, über die man sich anschließend in angeregten Diskussionen austauschte.

Nach Ende der Führung blieb uns noch etwas Zeit im Technikmuseum, die Ausstellung auf eigene Faust zu erkunden, so zum Beispiel den Science Center Spektrum Abteil. Dort begeisterten uns vorallem die interaktiven Experimente zu optischen Illusionen, Lichtbrechung, Strahlungen und Spiegelungen.

Wir als Gruppe des naturwissenschaftlichen Profils empfanden den Besuch im Technikmuseum als sehr Interessant und Unterhaltsam.

Jakob Riek und Yannis Yigit


Am Donnerstag…

Am Donnerstag dem letzten Tag unserer Studienfahrt ging es für den Geschichte Kurs nach Potsdam, um dort die Stadt- und Schlösserrundfahrt „Alter Fritz“ zu machen. Nach langer Hinreise war in der Nähe des Bahnhofes ein Tourbus. Wir erfuhren durch einen Flyer schnell was unsere Ziele sind. Geplant waren drei Stopps, die dazu dienten, dass unser Guide etwas zu dem jeweiligen Stopp erzählen kann und wir einen näheren Blick auf die Sehenswürdigkeit werfen können.

Nach Abfahrt vom Hauptbahnhof ging es an mehrere Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem Brandenburger Tor, welches das eigentlich echte Brandenburger Tor ist, und dem holländischen Viertel zu unserem ersten Stopp mit kurzem Spaziergang.

Der erste Stopp war beim Schloss Cecilienhof. Dieses wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten aus Russland, Amerika und England genutzt, um dort die bekannte Potsdamer Konferenz zu halten.

Nach kurzem Spaziergang ging es daraufhin mit dem Bus weiter in Richtung unserem nächsten Ziel. Dies war das Schloss Sanssouci, welches in den Jahren zwischen 1745/47 errichtet und 1841/42 erweitert wurde.

Von dort aus ging es dann weiter zu dem letzten Halt, das neue Palais. Es war das letzte Schloss das Friedrich der Große errichten ließ. Dieses besteht aus drei Gebäuden. In den beiden Nebengebäuden war unter anderem die Königliche Küche untergebracht. Sie sind durch eine Kolonnade bogen miteinander verbunden. Das große Hauptgebäude war der Lebensraum der königlichen Familie. Heute wird das Hauptgebäude als Museum genutzt und die beiden Nebengebäude werden als Fakultät und zur Verwaltung der Universität von Potsdam genutzt. Wir empfanden die Schlösserrundfahrt in Potsdam als sehr interessant und wollten darum unseren Dank an den Veranstalter und auch an den Guide aussprechen.

Da dies die letzte Aktion in Berlin des Geschichte Kursen war wollten wir uns hiermit auch bei Frau Pozza bedanken die den Geschichte Kurs Tatkräftig begleitet und uns zu den Aktionen geführt hat. Aber auch bei Herr Hertle, Frau Österle und Herr Kosow die auch bei der Organisation der Studienfahrt dabei waren.