Im Rahmen ihrer Initiativen zur Demokratiebildung organisierte die Bürgerstiftung Laichinger Alb gemeinsam mit der Einrichtung CORRECTIV am Donnerstag, 21. Mai 2026, einen Workshop zum Thema Faktenchecks und Fake News. Die Veranstaltung für knapp 150 Schüler*innen der Klassen 10 und 11 des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Laichingen fand ab 9:15 Uhr im Auditorium der Laichinger Volksbank statt.
Dort wurden die Teilnehmenden vom Vorsitzenden der Bürgerstiftung Ralf Schiffbaur und der CORRECTIV-Faktencheck-Expertin Nadia Westerwald begrüßt.
Die Organisation CORRECTIV beschreibt sich selbst als „gemeinwohlorientiertes Medienhaus, das Demokratie stärkt“. Nadia Westerwald, die regelmäßig Workshops dieser Art durchführt, vermittelte den Jugendlichen anschaulich, wie investigativer Journalismus gegen Fake News, Schmutzkampagnen und unlautere Einflussnahme – insbesondere im Internet – vorgeht.
Die Schüler*innen lernten dabei nicht nur die Unterschiede zwischen Falschbehauptungen, Meinungen und Verschwörungserzählungen kennen, sondern beschäftigten sich auch mit zahlreichen konkreten Beispielen aus den sozialen Medien und dem digitalen Alltag. Trotz der großen Teilnehmerzahl blieb der Workshop ausgesprochen praxisnah: Immer wieder lud die Referentin dazu ein, mit dem eigenen Smartphone selbst zu recherchieren und sich untereinander auszutauschen.
Im Verlauf der Veranstaltung wurde deutlich, wie häufig Menschen – abhängig von ihrer jeweiligen Mediennutzung – mit falschen oder manipulativen Botschaften konfrontiert werden und welches Gefährdungspotenzial diese für demokratische Prozesse besitzen. Neben praktischen Hinweisen zur Unterscheidung von Fakten und Fakes zeigte die junge Journalistin auch Möglichkeiten auf, wie sich Bürger*innen selbst am gemeinschaftlichen Faktenchecken beteiligen können. Die engagierte Mitarbeit der Schülerschaft, Rückfragen und verschiedene Wortmeldungen sorgten für eine lebendige Atmosphäre und sprachen für die durchweg positive Resonanz auf die Veranstaltung.



