Auch in diesem Jahr fand am Albert-Schweitzer-Gymnasium erneut die Ferienschule statt – und das mit einer neuen Bestmarke: Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 nahmen daran teil. Begleitet wurden sie dabei von vier sehr engagierten Betreuerinnen, die mit viel Einsatz und sorgfältiger Vorbereitung ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hatten. Ziel war es, den Kindern einen gelungenen und gut vorbereiteten Start in das neue Schuljahr zu ermöglichen. Wie die Ferienschule ablief und welche Erfahrungen die Betreuerinnen dabei gesammelt haben, berichten sie im Folgenden selbst:
Ferienschule 2026: Wiederholen, Durchstarten und gemeinsam Wachsen
Wenn in den Sommerferien der Wecker um 7:00 Uhr klingelt, machen das wahrscheinlich die wenigsten freiwillig. In der vergangenen Woche war das für einige von uns allerdings anders: Von Montag bis Freitag öffnete unsere Schule die Türen für die diesjährige Ferienschule. Fünf Tage lang nutzten Schülerinnen und Schüler die Zeit vor dem Schulstart, um wieder in den Lernrhythmus zu kommen, Stoff zu wiederholen und Wissenslücken zu schließen.
Für uns aus dem Betreuerteam – wir hatten die Ferienschule bereits in den Ferien vorbereitet – ging es am Montagmorgen erst einmal etwas chaotisch los. Nach einem gemeinsamen Kennenlernspiel mussten wir uns alle erst einmal sortieren. Wir teilten uns schließlich in vier Klassenräume auf und boten täglich von 8:00 bis 12:00 Uhr Unterstützung in Mathe, Deutsch, Englisch sowie Latein und Französisch an. Schon ab Dienstag lief alles deutlich geordneter: Die Fragen wurden gezielter und der Unterricht spielte sich gut ein.
Wichtig war uns aber auch die Ausgleichszeit. Dafür nutzten wir täglich die Pause von 9:45 bis 10:15 Uhr. Das Angebot war abwechslungsreich: Mal öffneten wir das Spielehaus auf dem Schulhof, mal gingen wir gemeinsam zum Trainingsplatz in den nahegelegenen Wald. An anderen Tagen konnten die Kinder selbst entscheiden. Während ein Teil draußen unterwegs war oder drinnen Gesellschaftsspiele spielte, nutzten andere die Zeit für eine Runde Kahoot im Klassenzimmer.
Am Freitag war die Luft dann bei allen verständlicherweise raus – die Motivation für Vokabeln und Mathe hielt sich am letzten Ferientag in Grenzen und alle warteten eigentlich nur noch auf das Wochenende. Zum Abschluss kamen wir deshalb ab 11:10 Uhr noch einmal alle zusammen. Nach einem kurzen Versuch mit „Make it Meme“, das für die Jüngeren noch etwas zu kompliziert war, stiegen wir spontan auf „Gartic Phone“ um. Bei der Zeichnen-und-Raten-Variante von Stille Post entstanden einige ziemlich lustige Bilder und Texte, die für einen entspannten Ausklang sorgten.
Am Ende ging eine anstrengende, aber produktive Woche zu Ende. Für uns Betreuer war es eine super Erfahrung, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nun immerhin die Gewissheit, gut vorbereitet ins neue Schuljahr zu starten.




