Schon das fünfte Mal fuhren 25 Schülerinnen und Schüler des ASG mit der Leiterin des Schulorchesters sowie Organisatorin des Austauschs, Frau Bräkow-Killius, weit in den Osten Tschechiens nach Uničov. Begleitet hat die Fahrt außerdem Frau Harbich, die das Orchester instrumental unterstützt, sowie der ehemalige Musiklehrer Volker Hausen.
Nachdem Schülerinnen und Schüler aus Uničov im Oktober 2025 in Laichingen zu Gast waren, nahmen wir dieses Jahr die über 700 km Fahrt zum Gegenbesuch auf uns.
Dort angekommen, wurden wir herzlich begrüßt und in die Gastfamilien verteilt.
Gleich am Dienstag stand dieses Mal das gemeinsame Konzert an. Am Vormittag wurden wir aber zuerst noch vom amtierenden Bürgermeister Uničovs begrüßt. Dann hieß es für die Orchestermitglieder proben, während die begleitenden Mitschülerinnen und Mitschüler die Stadt erkundeten.
Das Konzert war wie stets ein Höhepunkt der Reise. Den Reiz dieser Konzerte macht immer wieder die Vielfältigkeit des Programms aus – von Musik vieler Epochen und Regionen, über Rock-Musik bis hin zu hochkarätigen solistischen Beiträgen. Im gemeinsamen Abschlusstück war außerdem stark das über Grenzen hinweg Verbindende von Musik zu spüren.
Am Mittwoch ging es ins Umland. Nach Besichtigung des Glasmacherkunstmuseums in Rapotin durfte hier jeder für sich als Mitbringsel ein Glas schleifen. Danach wanderten wir zum Aussichtsturm Bukovka. Die Landschaft erinnerte teils sehr an die schwäbische Alb.
Die Stadt Olmütz besichtigten wir am Donnerstag, wo wir nach einer kurzen Stadtführung durch unsere tschechische Austauschlehrerin Frau Loutocká auch einfach mal bummeln durften. Auf dem Weg dorthin hatten wir außerdem auf dem Berg Svatý Kopeček die Aussicht in die Ebene bei Olmütz genossen.
Freitag hieß es dann, wieder viele Stunden im Bus zu verbringen.
Bleibend von diesem besonderen Austausch ist sicherlich die tolle Gemeinschaft, die zwischen den 25 Schülerinnen und Schülern aus den Klassenstufen 6 bis Kursstufe 2 entstanden ist; außerdem natürlich die Gastfreundschaft vor Ort und die vielen neuen Eindrücke, die man von der Region um Uničov gewonnen hat.
Tatjana Bräkow-Killius



















